Am 1. und 2. November 2026 gedachten die Gläubigen im Pastoralraum Freystadt ihrer Verstorbenen. In allen Pfarreien und Filialgemeinden mit Friedhöfen fanden Gottesdienste und Andachten mit anschließender Gräbersegnung statt. Zahlreiche Menschen kamen zusammen, um zu beten, Kerzen anzuzünden und sich in Dankbarkeit an ihre verstorbenen Angehörigen zu erinnern.
Am Allerheiligentag, dem 1. November, versammelten sich um 15 Uhr zahlreiche Gläubige in der Friedhofskapelle in Freystadt. Pfarrer Pater Bartimäus OFM leitete die Andacht und lud dazu ein, im Vertrauen auf die Auferstehung der Verstorbenen zu gedenken. Anschließend wurden die Gräber auf dem Friedhof gesegnet.
Ein herzliches Dankeschön gilt dem Bestattungsinstitut Mühleck für die liebevolle und würdevolle Dekoration der Friedhofskapelle.
Warum feiern wir Allerheiligen und Allerseelen?
An Allerheiligen erinnern wir uns an alle Heiligen und an die Hoffnung, dass auch wir einmal bei Gott geborgen sein dürfen. An Allerseelen beten wir besonders für unsere Verstorbenen. Die Gräbersegnung ist dabei ein sichtbares Zeichen unseres Glaubens: Der Tod hat nicht das letzte Wort, denn unsere Hoffnung ist das ewige Leben bei Gott.
Denn unsere christliche Hoffnung sagt uns: Der Tod ist nicht das Ende, sondern der Beginn eines neuen Lebens bei Gott.
„Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ (Johannes 11,25)
Am Allerseelentag, dem 2. November, fand in Freystadt auch die traditionelle Spitzelandacht statt. Anschließend zogen die Kinder durch die Stadt und sammelten nach altem Brauch Süßigkeiten. So wurde auch in diesem Jahr eine schöne Tradition lebendig gehalten.
Die beiden Gedenktage zeigten einmal mehr, wie wichtig Gemeinschaft, Erinnerung und christliche Hoffnung sind. Unsere Verstorbenen bleiben in unseren Herzen und in unserem Gebet lebendig.



