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Aktuelle Fotos

Sachstandsbericht

vom LERZER ING+Plan GmbH

1. Gründungsverbesserung Turm

Die Durchführung der letzten Injektion liegt inzwischen ca. 7 Monate zurück. In den Wintermonaten wurden die Risse in der Sakristei und im Innenraum der Kirche neu verputzt. Die Glocken wurden wieder in Betrieb genommen. Bis dato zeigen sich keinerlei neue Risse mehr. Die Verbesserung der Gesamtstabilität durch Einbau einer Gurtung (Ringanker) oberhalb des Gewölbes und der durchgeführten Bodenverbesserung, scheint wirksam zu sein.

2. Zustand Außenmauerwerk (Bruchsteinmauerwerk) Turm u. Kirchenschiff Durch die Notwendigkeit der Abnahme des gesamten Putzes, zeigt sich nun ein weiteres Problem, dass in ihrer Gesamtheit in den Kosten nicht komplett erfasst ist. Das kleinformatige Kalkbruchsteinmauerwerk wurde mit sehr wenig Mörtel vermauert. Der Kalkmörtel würde nur partiell aufgegeben. Die Steine liegen zum Teil direkt aufeinander. Die Verfüllung der 2-schaligen Bruchsteinwand zeigt ebenfalls Hohlräume. Auf die ersten 5-7m von unten wurde das Mauerwerk mit ca. 3,5 to Injektionsmörtel verpresst.

Insgesamt wäre es gut auch das darüberliegende Mauerwerk noch zu verpressen. Dies würde aber bedeuten, dass das Mauerwerk erst von innen noch verputz werden müsste. Um einen ausreichenden Putzuntergrund zu erreichen wurde das Mauerwerk im Hochdruckverfahren einmal abgestrahlt. Die losen, nicht abgebundenen Kalkputzreste wurden somit entfernt.

Festzuhalten ist, dass mit der Sanierung 1997 keinerlei Mauerwerkssanierung vorgenommen wurde. Die offenen Fugen wurden mit dem viel zu weichem Kalkputz einfach zugespritzt, wobei auch hier keine Nachbehandlung, wie ein eindrücken in die Fugen, stattgefunden hat.

Dies hat nun zur Folge, dass bevor die Kirche verputzt wird, eine Sanierung des Mauerwerks stattfinden muss.

3. Traufgesims u. Fußpunkt Mauerlatte

Ein weiterer gravierender Schaden ist im Bereich der Gesimse zu Tage getreten. Im der Maßnahme war eine teilweise Sanierung des Gesimses mit vorgesehen. Aus Erkenntnissen der Voruntersuchung, war bereits klar, dass in der vorausgegangenen Sanierung wahrscheinlich keine Instandsetzung stattgefunden hat. Zu erkennen war dies an stellenweisen Putzabplatzungen. Mit Aufbau des Gerüstes konnte nun der genaue Schadensumfang in Augenschein genommen werde.

- Auch hier ist festzuhalten, dass die Kirche vor 20 Jahren eine vollständige Außensanierung erhalten hat. Für mich ist völlig unverständlich, wie der verantwortliche Architekt und die dazu geholten Fachingenieure eine solch schlechte Leistung abliefern konnten. Von mir als derzeitig verantwortlichen Planer kann keinerlei fundierte Aussage zur Bauzeit und zu den Kosten gemacht werden. Bis dato habe ich alle 1997 ausgeführten Maßnahmen wieder zurückgebaut bzw. neu Instandgesetzt. Die von mir in der Kostenberechnung eingestellten Kosten von ca. 17.500,- € werden nicht reichen. Die Kosten werden sich erhöhen.

Sanierung der Stadtpfarrkirche

Unterstützen Sie die Sanierung der Stadtpfarrkirche mit Ihrer Spende:

Spendenkonto:

Kirchenstiftung Freystadt
IBAN DE17 7606 9449 0100 0107 31
BIC GENODEF1FYS
Verwendungszweck: Stadtpfarrkirchensanierung


Spendenstand


aktueller Spendenstand:
Euro

Stand: 23. November 2017
aktueller
Bedarf:
200.000 Euro

Aktuelle Informationen

In der  Kirchenverwaltungssitzung haben wir beschlossen, die komplette Außen- und Innensanierung mit der Altarraum-Neugestaltung durchzuführen.

Die Finanzierung stellt sich folgendermaßen dar:

Kosten der Außensanierung 517.000,-

Kosten der Innensanierung 268.000,-

Gesamtkosten 785.000,-

Finanziert werden sollen dies Baukosten durch:

Zuschuss BO Eichstätt ca, 495.000,- €

Denkmalschutz 30.000,-

Eigenmittel der Kirchenstiftung und Spenden ca. 260.000,- €

In der Kirchenverwaltungsitzung am 25.04. wurden folgende Leistungen vergeben:

Estricharbeiten - an Estrich Trosch, Freystadt-Burggriesbach

Gerüstbauarbeiten - an Hauser Gerüstbau GmbH, Riedernburg

Putzarbeiten - an Ehmann Form und Farbe GmbH, Fürth

Pflastersteinaktion

Beteiligen Sie sich an der Sanierung der Kirche mit einer Spende für Pflastersteine, auf denen die Namen der Spender graviert werden können.

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