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Neue Gemeindereferentin!

| Ankündigungen

Ich möchte allen Gemeindemitgliedern mitteilen, dass unsere Gemeindeassistentin Frau Franziska Mezger, die seit zwei Jahren in unserem Pastoralraum tätig ist, ihren Dienst zum 31.08.2020 in unserem Pastoralraum beenden wird.
Frau Franziska Mezger wird voraussichtlich ihre neue Stelle als Gemeindereferentin im Pastoralraum Greding antreten.
In Übereinstimmung mit den Verantwortlichen der Diözese ist die Stelle für eine Nachfolge von Frau Mezger ausgeschrieben worden. Am 16. April wurde mir mitgeteilt, dass die neue Gemeindereferentin in unserem Pastoralraum FreystadtFrau Ulrike Seitz aus Hilpoltsteinsein wird, die am 1. September 2020 ihren Dienst aufnehmen wird.

Wir danken Frau Franziska Mezger, für ihr Dienst in unserem Pastoralraum und wünschen ihr Gottes Segen bei der Übernahme neuer Aufgaben und Verantwortlichkeiten.

Frau Ulrike Seitz begrüßen wir in unserem Freystädter Pastoralraum und wünschen Ihr die Gaben des Heiligen Geistes für Ihre neuen Aufgaben.

Alle Informationen und Termine für die Verabschiedung von Frau Mezger und für die Einführung /Begrüßung/ von P. Adam Czyż OFM und der neuen Gemeindereferentin Frau Seitz werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt
gegeben.

P. Bartimäus Trabecki OFM, Leitender Pfarrer des Pastoralraums Freystadt

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Gemeindereferent/-in – Was ist das für ein Beruf?

Gemeindereferenten und Gemeindereferentinnen setzen sich ein, damit Kirche lebendig und einladend erfahrbar wird. Sie arbeiten überwiegend in Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften, manche aber auch in sog. kategorialen Bereichen (Klinikseelsorge, Bischöfliches Jugendamt, Kirchliche Verbände etc.)

Der Beruf des Gemeindereferenten / der Gemeindereferentin gehört in der katholischen Kirche zu den sogenannten pastoralen Diensten.

Gemeindereferent/in bezeichnet einen pastoralen Beruf in der katholischen Kirche, der Frauen und Männern offen steht. Der Einsatz erfolgt in der Regel in einer Pfarreiengemeinschaft oder in einer größeren Pfarrgemeinde, und im Religionsunterricht an Volksschulen und an Sonderschulen.

  • In der Pastoral arbeiten Gemeindereferent/innen gemeinsam mit Priestern und anderen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Aufbau und der Gestaltung lebendiger Gemeinden.
  • Sie sind z. B. zuständig für Kinder- und Jugendarbeit, für die Sakramentenkatechese, und für die Schulung und Begleitung von Ehrenamtlichen.
  • Sie leiten und begleiten Glaubenskurse, moderieren Arbeits- und Gesprächskreise, vernetzen und koordinieren Anliegen von Gruppen und Einzelpersonen.
  • Im diakonischen Bereich tragen Sie mit an der Verantwortung der christlichen Gemeinschaft für Menschen in Notsituationen.
  • Im liturgischen Bereich begleiten und fördern sie Vorbereitungsteams für besondere Gottesdienste, und leiten und gestalten zusammen mit Ehrenamtlichen Wortgottesfeiern.
  • In der Schule geben Gemeindereferent/innen in der Regel 8 Stunden Religionsunterricht an Grund-, Mittel- und Förderschulen,
  • Sie sind Ansprechpartner für die Planung und Gestaltung von Schulgottesdiensten,
  • Sie koordinieren die Zusammenarbeit von Schule und Gemeinde, z. B. bei der Sakramentenpastoral,
  • Sie arbeiten mit in der Schulpastoral.

Für die diözesane Ausbildung und Fortbildung des Religionsunterrichtes ist die Hauptabteilung Schulischer Religionsunterricht zuständig.

Voraussetzungen für den Dienst

Taufe und Firmung, die allen Gliedern der Kirche die Teilhabe am gemeinsamen Priestertum der Gläubigen vermitteln, sind die sakramentale Grundlage.
Als kirchlicher Beruf steht der Dienst unter der Leitung des Bischofs, der die Gemeindereferenten nach der Ausbildung in den pastoralen Dienst sendet.
Für die Aufgabe als Gemeindereferentin/Gemeindereferent müssen neben einer qualifizierten fachlichen Ausbildung durch das Studium an einer Fachhochschule oder Fachakademie bestimmte menschliche und religiös-kirchliche Voraussetzungen gegeben sein.
Menschliche Voraussetzungen sind die für den Beruf erforderliche körperliche und psychische Gesundheit, Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit, Unterscheidungs- und Entscheidungsfähigkeit, Fähigkeit zur Wahrnehmung eigener Verantwortung, Integrations- und Kooperationsfähigkeit, sowie die Bereitschaft, auf unterschiedliche Lebenssituationen der Menschen einzugehen.
Religiös-kirchliche Voraussetzungen sind persönliche Gläubigkeit und das Bemühen um eine konkrete geistliche Lebensgestaltung, Gebet und Orientierung an der Heiligen Schrift, Leben aus der Kraft der Sakramente und aktive Teilnahme am Leben einer Gemeinde, Orientierung an der Lebensordnung der katholischen Kirche als Leitlinie für das persönliche Leben.

Neue Gemeindereferentin, Frau Ulrike Seitz