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Gemeinden dürfen sich wieder zur Feier der Eucharistie versammeln

| Rückblick

Ab Montag, 4. Mai, sind öffentliche Gottesdienste in den Kirchen grundsätzlich wieder möglich. Allerdings müssen die Pfarreien und Gottesdienstgemeinden strenge Auflagen berücksichtigen. Ein von den bayerischen Bischöfen gemeinsam erarbeitetes Sicherheitskonzept wurde von der bayerischen Staatsregierung genehmigt und von Generalvikar Pater Michael Huber für das Bistum Eichstätt in Kraft gesetzt.

Derzeit wird nach den Vorgaben der Bay. Staatsregierung und den Anweisungen des Generalvikariats Eichstätt ein Konzept erarbeitet, um die Gottesdienste in den Pfarreien wieder öffentlich zu feiern. Ab dem nächsten Wochenende
wird in den Pfarrkirchen bzw. in der Wallfahrtskirche wieder eine Hl. Messe stattfinden können. Bei der Feier der Gottesdienste ist auf einen Mindestabstand von 2 Metern zu achten - die Sitzplätze werden deshalb gekennzeichnet.
Alle Mitfeiernden müssen Schutzmasken tragen.

Für die Hl. Messen am Samstag, 09. Mai um 18.00 Uhr Pfarrkirche Thannhausen, um 19.00 Uhr Pfarrkirche Mörsdorf und Sondersfeld und am Sonntag, 10. Mai um 10.00 Uhr Wallfahrtskirche und um 10.30 Uhr Pfarrkirche Freystadt ist eine telefonische Anmeldung notwendig.
Die Anmeldung ist im Pfarrbüro unter der Telefonnummer: 09179 / 90266 von Mittwoch bis Freitag möglich. Die Teilnehmerzahl wird auf Grund der Abstandsregelung für die Gottesdienste begrenzt sein. Wir bitten um Verständnis,
wenn Sie aus diesem Grund diese Woche noch keine Hl. Messe besuchen können.

Während des Gottesdienstes müssen alle Anwesenden einen Mund-Nasen-Schutz tragen. Von dieser Pflicht sind lediglich diejenigen entbunden, die gerade sprechen, etwa weil sie ein Gebet, eine Lesung oder eine Fürbitte vortragen.

Gemeindegesang ist nur sehr reduziert möglich, da insbesondere beim Singen ein besonderes Risiko durch Tröpfcheninfektion vorliegt.

Im Gottesdienst werden keine Gesangbücher oder Liederzettel verteilt, das „Gotteslob“ müssen die Gläubigen selbst mitbringen.

Der Einsatz von Kirchenchören und Chorproben sind bis zum 31. August untersagt.

Die Kirchentüren stehen während des Gottesdienstes offen, damit niemand die Türklinken oder -griffe berühren muss.

Handdesinfektionsmittelspender sollen am Eingang bereit stehen.

Zu jedem Zeitpunkt des Gottesdienstes sind die Abstandsregelungen zwischen den Anwesenden einzuhalten, auch bei denjenigen, die einen liturgischen Dienst ausüben, also beispielsweise den Ministrantinnen und Ministranten.

Der Friedensgruß durch Handreichung oder Umarmung muss unterbleiben.

Mundkommunion ist ausdrücklich untersagt. Bei der Austeilung der Kommunion müssen die Kommunionspender eine ganze Reihe spezieller Hygienevorschriften beachten. Auch die Gläubigen müssen, wenn Sie zur Kommunion herantreten, den Mindestabstand von zwei Metern einhalten. Auch für die im Gottesdienst verwendeten liturgischen Geräte gibt es genaue Reinigungs- und Hygienevorschriften.

Damit es beim Ausgang keinen Stau gibt, müssen die Gottesdienstteilnehmer die Kirche Bankreihe für Bankreihe verlassen und werden dazu in der Regel durch Ordner aufgefordert, nach jedem Gottesdienst muss eine gründliche Reinigung der Bankreihen erfolgen. 

Firmungen sind abgesagt

Für Beerdigungen gelten jedoch weiter die entsprechenden Bestimmungen für Bestattungen, bei denen unter anderem eine Obergrenze von 15 Personen aus dem engsten Familienkreis gilt. 

Nicht möglich ist die Fronleichnamsprozession in der üblichen Form einer öffentlichen Prozession.

Erstkommunionfeiern sind grundsätzlich möglich, müssen jedoch im Einzelfall durch das Bischöfliche Generalvikariat genehmigt werden. Auf Antrag kann auch die feierliche Spendung der Taufe und des Sakramentes der Ehe ermöglicht werden.

Gläubige, denen der Besuch des Sonntagsgottesdienstes auch aufgrund der hohen Auflagen nicht möglich ist, wurden bereits am 18. März von der Sonntagspflicht entbunden. Die entsprechende Dispens gilt bis auf Weiteres.