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Die neue Gemeindereferentin stellt sich vor

| Rückblick

Grüß Gott!

Gerne begrüße ich Sie persönlich, wenn wir uns in der nächsten Zeit bei verschiedenen Anlässen begegnen. Bis dahin, will ich hier eine kleine Vorstellung meiner Person wagen. Ich heiße Ulrike Seitz, bin 48 Jahre alt, bin verheiratet und habe zwei Söhne mit 11 und 13 Jahren. Wir leben in Hilpoltstein. Nachdem ich 1996 im Dekanat Neumarkt nach dem Studium meine erste Stelle in Postbauer-Heng antrat, im Jahr 2000 nach Hilpoltstein wechselte, dort mit Unterbrechung als Gemeindereferentin und Religionslehrerin in Schwabach tätig war, kehre ich nun zurück in die Oberpfalz.

Ich freue mich, gemeinsam mit Ihnen, mit Dir, auf Spurensuche Gottes in unserem Leben zu gehen.
Ihre Gemeindereferentin, Ulrike Seitz
Ein Flüstern
ein Säuseln
ein Donnerwort
Fürchte dich nicht!
Ein Rauschen in der Luft
Ich weiß was zu tun ist
© Elke Tegtmeyer zur Geschichte im ersten Buch der Könige über den Propheten Elija

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Gemeindereferent/-in – Was ist das für ein Beruf?

Gemeindereferenten und Gemeindereferentinnen setzen sich ein, damit Kirche lebendig und einladend erfahrbar wird. Sie arbeiten überwiegend in Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften, manche aber auch in sog. kategorialen Bereichen (Klinikseelsorge, Bischöfliches Jugendamt, Kirchliche Verbände etc.)

Der Beruf des Gemeindereferenten / der Gemeindereferentin gehört in der katholischen Kirche zu den sogenannten pastoralen Diensten.

Gemeindereferent/in bezeichnet einen pastoralen Beruf in der katholischen Kirche, der Frauen und Männern offen steht. Der Einsatz erfolgt in der Regel in einer Pfarreiengemeinschaft oder in einer größeren Pfarrgemeinde, und im Religionsunterricht an Volksschulen und an Sonderschulen.

  • In der Pastoral arbeiten Gemeindereferent/innen gemeinsam mit Priestern und anderen haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern am Aufbau und der Gestaltung lebendiger Gemeinden.
  • Sie sind z. B. zuständig für Kinder- und Jugendarbeit, für die Sakramentenkatechese, und für die Schulung und Begleitung von Ehrenamtlichen.
  • Sie leiten und begleiten Glaubenskurse, moderieren Arbeits- und Gesprächskreise, vernetzen und koordinieren Anliegen von Gruppen und Einzelpersonen.
  • Im diakonischen Bereich tragen Sie mit an der Verantwortung der christlichen Gemeinschaft für Menschen in Notsituationen.
  • Im liturgischen Bereich begleiten und fördern sie Vorbereitungsteams für besondere Gottesdienste, und leiten und gestalten zusammen mit Ehrenamtlichen Wortgottesfeiern.
  • In der Schule geben Gemeindereferent/innen in der Regel 8 Stunden Religionsunterricht an Grund-, Mittel- und Förderschulen,
  • Sie sind Ansprechpartner für die Planung und Gestaltung von Schulgottesdiensten,
  • Sie koordinieren die Zusammenarbeit von Schule und Gemeinde, z. B. bei der Sakramentenpastoral,
  • Sie arbeiten mit in der Schulpastoral.

Für die diözesane Ausbildung und Fortbildung des Religionsunterrichtes ist die Hauptabteilung Schulischer Religionsunterricht zuständig.

Voraussetzungen für den Dienst

Taufe und Firmung, die allen Gliedern der Kirche die Teilhabe am gemeinsamen Priestertum der Gläubigen vermitteln, sind die sakramentale Grundlage.
Als kirchlicher Beruf steht der Dienst unter der Leitung des Bischofs, der die Gemeindereferenten nach der Ausbildung in den pastoralen Dienst sendet.
Für die Aufgabe als Gemeindereferentin/Gemeindereferent müssen neben einer qualifizierten fachlichen Ausbildung durch das Studium an einer Fachhochschule oder Fachakademie bestimmte menschliche und religiös-kirchliche Voraussetzungen gegeben sein.
Menschliche Voraussetzungen sind die für den Beruf erforderliche körperliche und psychische Gesundheit, Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit, Unterscheidungs- und Entscheidungsfähigkeit, Fähigkeit zur Wahrnehmung eigener Verantwortung, Integrations- und Kooperationsfähigkeit, sowie die Bereitschaft, auf unterschiedliche Lebenssituationen der Menschen einzugehen.
Religiös-kirchliche Voraussetzungen sind persönliche Gläubigkeit und das Bemühen um eine konkrete geistliche Lebensgestaltung, Gebet und Orientierung an der Heiligen Schrift, Leben aus der Kraft der Sakramente und aktive Teilnahme am Leben einer Gemeinde, Orientierung an der Lebensordnung der katholischen Kirche als Leitlinie für das persönliche Leben.