Zum Hauptinhalt springen

Dankgottesdienst für Ehejulilare 2021

| Rückblick

Am 19.06.2021 fand ein feierlicher Gottesdienst statt bei dem Paare die vor 25,30,40,50,55 oder 60 Jahren geheiratet haben, für ihre gemeinsame Liebe, Treue und Lebensjahre dankten.

Die Messe wurde von Pfarrer P. Bartimäus zusammen mit Kaplan P. Adam gefeiert. Auch Fr. Seitz, unsere Gemeindereferentin war anwesend.
In der Predigt hörten die Jubelpaare das Wort von Bischof Hanke, der allen Jubilaren für ihr Zeugnis der Treue und Liebe und für das Beispiel des Ehelebens dankte.
Während der Messe erhielten alle anwesenden Jubilare einen persönlichen Segen.
Im Namen der Pfarrgemeinderäte sprach der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates von Mörsdorf Herr Meyer Dankesworte. 

Er sagte unter anderem: "Ein Ehepaar zu sein ist nicht immer leicht. Das zeigen viele Begriffe, Sprüche oder Witze. In unserem Sprachgebrauch gibt es nicht nur die Silberhochzeit und die Goldene Hochzeit, sondern auch „den 30-Jährigen Krieg“ oder den Spruch: „Als Ehepaar löst man gemeinsam Probleme   ---   die man alleine gar nicht gehabt hätte“ und vielleicht hat sich der eine oder die andere von Ihnen schon mal gewünscht, den Partner auf den Mond zu schießen. (zumindest für ein paar Stunden). In Ihrer Ehe durften Sie aber auch sehr viel Positives erleben:

  • Glückliche Stunden
  • Vertrautheit, Zärtlichkeit und Liebe
  • Die Verlässlichkeit Ihrer Partnerin oder Ihres Partners
  • Jemandem zum Reden zu haben
  • Gemeinsam zuzupacken und etwas zu schaffen
  • Vielleicht wurden Ihnen auch Kinder und Enkelkinder geschenkt

Ich darf Ihnen nun die Glückwünsche der Pfarrgemeinderäte unserer Pfarreien zusprechen! Für die Zukunft wünsche ich Ihnen gute Gesundheit und weiterhin Gottes Segen!

Jedes der anwesenden Paare erhielt eine Urkunde und eine Rose, und die Goldenen Jubilare erhielten persönliche Grüße von Bischof Hanke OSB

_________________________________________________

Im Namen der Pfarrgemeinderäte sprach der Vorsitzende des Pfarrgemeinderates von Mörsdorf Herr Meyer Dankesworte. 

Liebe Ehejubilarinnen, liebe Ehejubilare,

  • Sie begehen heuer das 25-, 40- oder 50-jährige Ehejubiläum
  • Einige Paare hier in der Kirche sind auch schon seit 55 bzw. 60 Jahren verheiratet!
     
  • Schön, dass Sie heute hier sind!
     
  • Manche können heute nicht hier sein:
    • Weil Sie diesen Schritt nie gewagt, sich nie getraut haben
    • Weil die Ehe gescheitert ist
    • Weil ihr Gesundheitszustand es nicht mehr erlaubt
    • Weil ein Partner verstorben ist
      ich denke da an zwei Paare in meinem Bekanntenkreis:
      In einem Fall ist der Ehemann mit gut 50 Jahren verstorben, die Frau ist nun seit drei Jahren alleine.
      In der anderen Familie mit zwei Kindergartenkindern, ist die Frau sehr jung an Brustkrebs verstorben, der Mann hat dann die folgenden schweren Jahre alleine bewältigen müssen.
       
  • Sie haben also Glück gehabt, oder einen besonderen Segen genossen!
     
  • Deshalb lade ich  Sie ein, sich jetzt in die Arme zu nehmen oder zumindest die Hand reichen
     
  • Ein Ehepaar zu sein ist nicht immer leicht. Das zeigen viele Begriffe, Sprüche oder Witze. In unserem Sprachgebrauch gibt es nicht nur die Silberhochzeit und die Goldene Hochzeit, sondern auch „den 30-Jährigen Krieg“
    oder den Spruch:
    „Als Ehepaar löst man gemeinsam Probleme   ---   die man alleine gar nicht gehabt hätte“
    und vielleicht hat sich der der eine oder die andere von Ihnen schon mal gewünscht, den Partner auf den Mond zu schießen. (zumindest für ein paar Stunden)
  • In Ihrer Ehe durften Sie aber auch sehr viel Positives erleben:
    • Glückliche Stunden
    • Vertrautheit, Zärtlichkeit und Liebe
    • Die Verlässlichkeit Ihrer Partnerin oder Ihres Partners
    • Jemandem zum Reden zu haben
    • Gemeinsam zuzupacken und etwas zu schaffen
    • Vielleicht wurden Ihnen auch Kinder und Enkelkinder geschenkt
       
  • Stellen Sie sich einmal vor, was Ihnen alles entgangen wäre, wenn Sie Ihren Partner nach zehn Ehejahren auf den Mond geschossen hätten!
     
  • Es war aber auch nicht immer leicht. Ehe ist eine Dauerbaustelle, die Rücksicht, Einfühlungsvermögen, Liebe und Geduld erfordert.
     
  • Gerade junge Paare, die vor dieser Entscheidung stehen ob sie kirchlich heiraten sollen, fragen sich: „Können wir das schaffen?“
     
  • Für uns Christen ist dabei sehr tröstlich, dass wir mit dieser Herausforderung nicht alleine sind! Freilich muss jeder Partner das Seine dazu tun. Wir dürfen aber auch auf Gottes Hilfe vertrauen.
     
  • Ich denke oft an die Lesung bei der Hochzeit von Annemarie und mir zurück:
    Die Lesung war aus dem Buch Kohelet, 4. Kapitel:
    Es ist besser wenn zwei Menschen gemeinsam durch das Leben gehen als einer allein. Denn wenn sie hinfallen, richtet einer den anderen auf. Doch wehe dem, der allein ist, wenn er hinfällt, ohne dass einer bei ihm ist, der ihn aufrichtet.
    Außerdem: Wenn zwei zusammen schlafen, wärmt einer den anderen, schläft jedoch einer allein, wie soll er dann warm werden?
    Und wenn jemand einen einzelnen auch überwältigt, zwei sind ihm gewachsen und eine dreifache Schnur reißt nicht so schnell.
  • In diesem letzten Halbsatz „und eine dreifache Schnur reißt nicht so schnell“ ist Gottes Hilfe gemeint.
    Sicher haben Sie auch schon Lebenssituationen meistern müssen wo sie sich gefragt haben: „Wie sollen wir das schaffen?“   ---   und Sie haben es gemeinsam   ---   Ihre Partnerin bzw. Ihr Partner und Sie mit Gottes Hilfe geschafft.
     
  • Gerade in den schweren Lebensstunden gibt Gott das Seine dazu. Wenn Sie darüber nachdenken, fallen Ihnen sicher auch in Ihrem Leben solche Situationen ein.
     
  • Da kommt mir gerade die dritte Strophe vom Lied „Ins Wasser fällt ein Stein“ in den Sinn:
    Nimm Gottes Liebe an, Du brauchst Dich nicht allein zu müh´n,
    denn Seine Liebe kann in Deinem Leben Kreise zieh´n.
    Und füllt Sie erst Dein Leben und setzt sie dich in Brand
    gehst Du hinaus, teilst Liebe aus, denn Gott füllt Dir die Hand.

     
  • Darum dürfen Sie heute froh und dankbar sein. Für Ihre Partnerin oder Ihren Partner und für Gottes Hilfe in Ihrer Ehe!
     
  • Ich darf Ihnen nun die Glückwünsche der Pfarrgemeinderäte unserer Pfarreien aussprechen! Für die Zukunft wünsche ich Ihnen gute Gesundheit und weiterhin Gottes Segen!