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Allerheiligen und Allerseelen

| Ankündigungen

Die „Corona-Regeln“ wirken sich besonders da aus, wo wir als Kirche und Gemeinschaft zusammenkommen wollen. Es gelten bestimmte Regeln, um uns gegenseitig zu schützen. Daher stellt uns auch Allerheiligen vor eine besondere Herausforderung, um einerseits Gottesdienst feiern und die Gräber besuchen zu können, und andererseits die „Corona-Regeln“ einzuhalten.
Daher gilt dieses Jahr folgendes: Vor oder nach den Allerheiligen-Gottesdiensten (31.10. und 01.11.) werden die Gräber gesegnet.

Gottesdienste
31.10.2020 ----18.00 Uhr in der Pfarrkirche Freystadt

01.11.2020

9.00 Uhr Rohr - Gottesdienst im Freien 
9.30 Uhr Thannhausen
10.00 Uhr Wallfahrtskirche

13.00 Uhr Thundorf - Gottesdienst im Freien 
14.00 Uhr Sondersfeld
15.00 Uhr 
Mörsdorf

17.45 Uhr Wallfahrtskirche - Rosenkranzgebet für alle Verstorbenen - Online
18.30 Uhr Wallfahrstkirche - Online

Einlass zum Gottesdienst ist nur mit Anmeldung möglich.
Freystadt und Wallfahrtskirche - Frau Daniela Popp - Tel. 09179/965 234 oder 0176 55 37 98 66 
Sondersfeld - Herr Karl Schuster - Tel. 09179/95945
Mörsdorf - Herr Johann Meyer - Tel. 09179/ 5490
Thannhausen- Ohne Anmeldung

2.11.2020

18.00 Uhr in der Pfarrkirche in Freystadt 
18.00 Uhr in Thannhausen 
19.15 Uhr in Mörsdorf
19.15 Uhr in Sondersfeld


Die Familien können und sollen die gute Tradition des Gräbergangs weiterführen, und dabei können sie zu individuellen Zeiten die Gräber ihrer Angehörigen besuchen. Wir bitten um Verständnis und sind sicher, dass angesichts der gegebenen Umstände diese Lösung eine gute und machbare ist.

ALLERHEILIGEN

Ab dem 8. Jahrhundert verblasst der Zusammenhang von Ostern und dem „Herrentag aller Heiligen“ allmählich, sodass er zunächst in Irland am 1. November gefeiert wurde. Im Vordergrund stand nicht mehr das Osterfest, sondern die vergehende Natur: Anfang November begann in Irland der Winter und das neue Jahr. Irische Missionare brachten das neue Allerheiligenfest im 9. Jahrhundert auf den Kontinent. Der Termin von Allerheiligen passt auch deshalb in den Totenmonat November, weil sich der lebende Christ durch Jesus Christus mit den Toten verbunden weiß.

Die sichtbare Vergänglichkeit in der umgebenden Natur sensibilisiert den Menschen für die Vergänglichkeit der irdischen Welt. Dadurch öffnet sich der Blick auf das Leben nach dem Tod und die Vorbilder dorthin: alle Heiligen.

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Allerseelen: Allerheiligen wird Doppelfest

Dazu passt die Einführung des Festes Allerseelen. Von Abt Odilo von Cluny zunächst im Jahr 998 in den ihm unterstellten Klöster eingeführt, dient der Allerseelentag heute in der ganzen katholischen Kirche der Fürbitte nach Vollendung der Verstorbenen bei Gott.
Über viele Jahrhunderte haben sich die Gläubigen damit befasst, wie sie den Verstorbenen bei der endgültigen Erlösung helfen können. Vor allem durch „gute Werke“ an den armen Menschen im Diesseits wollte man den Seelen im Jenseits helfen.
Aus dieser Haltung ergibt sich der Brauch, auf den Friedhof zu gehen, eine Kerze am Grab der Angehörigen zu entzünden und für sie zu beten. Das sogenannte Seelenlicht ist Symbol für das Ewige Licht. Das Licht ist ein an diesem Tag fester Bestandteil des Brauchtums. Jesus Christus als Licht ist die Verbindung zwischen Lebenden und Toten.
Oft hat sich auch der Brauch erhalten, Gräber mit Weihwasser zu besprengen und damit an die Taufe zu erinnern.

Am Allerseelentag sind außerdem feierliche Prozessionen zum Friedhof Brauch, bei denen Priester die Gräber segnen.

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